Transhumanismus/Posthumanismus

10. Dezember 2009

Abschied aus dem All

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Von Christoph Seidler

Forscher, Futuristen und Science-Fiction-Autoren beschwören die Chancen der bemannten Raumfahrt. Einst werden Astronauten sogar den Mars betreten, prophezeien sie. Alles Träumerei, dafür gibt es längst kein Geld mehr. Die Zukunft im All gehört Maschinen, nicht Menschen.

Die Welt liebte ihn nicht, diesen Präsidenten. Mit gutem Grund. Aber immerhin: George Bush hatte eine Vision. US-Astronauten, so forderte er im Januar 2004, müssten ihre Stiefel schon bald wieder in den Mondstaub rammen, und in den des Mars am besten nur wenig später: „In den vergangenen 30 Jahren hat kein Mensch eine andere Welt betreten oder sich weiter als 620 Kilometer von der Erde weg hinaus ins All gewagt“, ließ der Präsident wissen. Mit seiner „Vision for Space Exploration“ werde sich das ändern. Bei der Nasa tat man wie befohlen und legte das „Constellation“-Programm auf, das die gewünschten Flüge ermöglichen sollte.

Das erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends hätte zur Dekade werden können, in dem die Menschheit ihren kosmischen Entdeckergeist wieder erlagt. Doch tatsächlich ist sie das genaue Gegenteil. Sie ist die Periode, in der die Erdbewohner sich – zumindest für eine ganze Zeit – von der persönlichen Entdeckung ihrer kosmischen Nachbarschaft abgemeldet haben. Schuld daran sind je nach Lesart die exorbitanten Kosten oder ein Mangel an Visionen. Vielleicht auch beides.

Von Bushs hochfliegenden Plänen ist längst nichts mehr übrig: Bis 2020 wollte die Nasa zurück auf dem Mond sein, wo auch eine permanente Basis entstehen würde. Den Mars visierten die Amerikaner für das Jahr 2037 an. All das ist Makulatur, die Realität ist trist: Das Space Shuttle müssen die – in dieser Beziehung durch das „Columbia“-Unglück vom Februar 2003 endgültig desillusionierten – Amerikaner schon bald einmotten. Ob das wie geplant im kommenden Jahr sein wird, oder vielleicht doch ein paar Monate später, spielt keine Rolle.

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9. Dezember 2009

Was erwarten sich die Menschen von einer Pille zur Lebensverlängerung?

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 11:42

Eine australische Studie macht deutlich, dass die Erwartungen gespalten sind.

Zwar ist die Lebenserwartung der Menschen in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen, aber es gibt vermutlich ein natürlich Höchstalter, das man bislang so bei maximal 120 Jahren sieht. Länger schafft es der biologische Körper nicht. Danach beginnt das Zeitalter des technisch sekundierten Übermenschen.

Der Kampf gegen das Altern mit dem Traum lange, vielleicht Hunderte von Jahren leben zu können, scheint manche zu verhexen, die vor der Endlichkeit und dem Tod zurückschrecken. Die Wissenschaft soll möglich machen, was die Religion nur im Jenseits verspricht. Aber auch die Religion hatte schon immer Schwierigkeiten, das in Aussicht gestellte ewige Leben interessant zu machen und nicht als langweilig erscheinen zu lassen. Für Ewigkeiten Hosianna vor dem Herrn zu singen oder mit zahlreichen Jungfrauen zu schwelgen, wird irgendwann auch öde. Was also stellen sich die Menschen vor, was sie machen würden, könnten sie länger leben, wobei man natürlich stets unterstellt: gesund und munter.

Wissenschaftler der University of Queensland haben dazu einmal eine kleine Umfrage unter 605 Australiern im Alter zwischen 18 und 96 Jahren gemacht. Ihnen wurde das Szenario geschildert, dass es einmal ein Medikament geben werde, dass die Lebensspanne beträchtlich verlängert. Es würde nicht heilen, aber die Krankheiten hinauszögern, die zu einem früheren Tod führen. Die Ergebnisse der Umfrage wurden in der Zeitschrift Rejuvenation Research veröffentlicht.

Zwei Drittel der Befragten sagten, das seine Lebensverlängerung persönliche Vorteile mit sich bringen würde. Für 36 Prozent bestünde dies in der Möglichkeit, mehr Zeit mit der Familie zu haben (fragt sich freilich nur, was die davon halten würde). 31 Prozent sagen, das würde mehr Zeit gewähren, den Wünschen nachzugehen, für 21 Prozent würde dies einfach eine bessere Gesundheit und Lebensqualität bedeuten.

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4. Dezember 2009

Robot Manipulation Challenge: Clean Up Dining Table, Load Dishwasher

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 12:16

BY: Samuel Bouchard // Wed, November 25, 2009

Robots with nimble hands already help us assemble cars, harvest fruits, and even disarm bombs. Now when will they be ready to assist us with another life-changing task: loading a dishwasher?

Nobody really knows. To find out, a group of roboticists is organizing the Mobile Manipulation Challenge, to take place at the 2010 IEEE International Conference on Robotics and Automation. Research groups are invited to bring their robots to Anchorage, Alaska, next May to show their skills at moving around cluttered spaces and manipulating objects autonomously.

This is the third edition of the challenge. The first two were more in the format of open demonstrations. This time the tasks will be standardized. They were chosen to be complex and compelling: the robots will have to „clear up a room that has been used as a toddler’s playground“ (talk about clutter) and „clear a dining table and place all the dishes in a dishwasher tray.“

To learn more about the challenge, I talked with Matei Ciocarlie, a researcher at Willow Garage who is helping organize the event.

Automaton: What is the goal of the Mobile Manipulation Challenge?

Matei Ciocarlie: First I want to emphasize that it is a challenge, not a competition. There won’t be any winner or loser and no big fat prize will be awarded. This event is about sharing knowledge. The main objective is to assess the state of the art in mobile manipulation, which is a harder question than it seems. Everybody uses its platform in its own environment so it is hard to really understand where this complex field really is.

Automaton: The challenge brings up the theme of standardization, which many people in the robotics community believe is necessary to popularize personal robots. Where will standardization come from in robotics?

Ciocarlie: In terms of software, it is clear for me that it will come from open source, which is the whole idea behind our effort at Willow. In terms of hardware, standardization is desirable, but we have to be carefull not to adopt standards that will hinder creativity. We have to find the right balance, at the right time. It is still not clear for me if people will join the early winners to make de facto standards or if they’ll come from something like an ISO or IEEE committee.

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24. November 2009

Weder Gott noch Zufall

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 09:04

Das wilde Denken des Julien Offray de La Mettrie zeigt eine andere Seite der Aufklärung. Zum 300. Geburtstag des Arztes und Philosophen, des großen Skeptikers und Theoretikers des Genusses ein Porträt

An einem Novembertag des Jahres 1751 starb in Berlin der Philosoph Julien Offray de La Mettrie. Die Nachricht sorgte vielerorts für Freude. »La Mettrie ist erledigt«, schrieb der Berner Mathematiker Johann Samuel König. »Die Maschine ist kaputtgegangen, von nun an lässt er die Welt in Ruhe.«

»Die Maschine« – so nannte man La Mettrie spöttisch in den Salons und Gelehrtenstuben der Zeit. Den Spitznamen verdankte er einem Traktat, der vier Jahre zuvor erschienen war und den Autor ebenso berühmt wie als atheistischen Freigeist berüchtigt machte: L’Homme Machine – Die Maschine Mensch.

La Mettrie, der in seinen letzten Lebensjahren zum philosophischen Hofstaat Friedrichs des Großen gehörte, war ein Sohn der französischen Aufklärung. Der Kultur Montaignes und Bayles verdankte er seinen Witz und seine kompromisslose analytische Schärfe. Darüber hinaus hatte ihn sein Beruf gelehrt, nach Ursache und Wirkung zu fragen und die Dinge nüchtern zu betrachten. Denn Julien Offray de La Mettrie war Arzt.

Geboren wurde er in der bretonischen Hafenstadt St. Malo am 23. November vor genau 300 Jahren. Der Junge zeigt sich gelehrig, beginnt zunächst ein Studium der Theologie, doch lässt sich sein Vater, ein reicher Tuchhändler, davon überzeugen, dass der Arztberuf wohl bessere Aussichten bietet. La Mettrie studiert in Paris, 1733 macht er in Reims seinen Doktor.

Es zieht ihn nach Leiden, wo der europaweit bekannte Mediziner Herman Boerhaave lehrt. 1734 zurückgekehrt in seine Heimat, arbeitet der junge La Mettrie im Hospital, übersetzt acht Werke Boerhaaves aus dem Lateinischen, schreibt medizinische Traktate, heiratet und zeugt zwei Kinder.

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22. November 2009

Außerirdische und Künstliche Intelligenz

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 17:13

Hallo, ist da wer?

Von Technologie-Prophet Paul Saffo

Die Menschheit sucht im All sehnsüchtig nach außerirdischer Intelligenz. Doch fündig werden könnte sie auf der Erde: Die Roboter von morgen sind emotional und superklug. Die Frage wird sein: Wie gehen sie mit uns um? Sehen sie uns als Haustiere – oder als Nahrung?

Immer schnellere Veränderung ist die neue Norm. Selbst die dramatischsten Entdeckungen, die noch auf uns warten, werden kaum mehr leisten, als uns ein Stückchen weiter zu schubsen auf der Achterbahn des modernen Lebens. Umwälzende Entdeckungen wetteifern mit Hollywood-Tratsch um die Schlagzeilen, während eine mit Überraschungen übersättigte Öffentlichkeit auf die neuesten Wissenschaftsnachrichten nur noch mit einem Achselzucken reagiert.

Nur eines würde alles grundsätzlich verändern: Die Entdeckung nichtmenschlicher Intelligenz, die unserer eigenen ebenbürtig oder überlegen ist. Das würde alles verändern, weil unsere sich auf diesem Planeten drängelnde, ständig zankende Spezies einsam ist. Es ist eine gewaltige, schmerzhafte und existentielle Einsamkeit. Sie ist es, die uns zum Glauben an Götter zwingt, deren Existenz jenseits von Logik oder Beweisen liegt. Sie ist es, die uns an Geister und Feen glauben lässt, an Kobolde, Gespenster und kleine grüne Männchen. Sie ist auch der Grund, weshalb wir die Intelligenz unserer tierischen Kollegen erkunden, in der Hoffnung, ein Gespräch mit ihnen beginnen zu können. Wir sind so einsam wie Defoes Robinson Crusoe. Wir verzehren uns nach jemandem, mit dem wir uns unterhalten können.

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19. November 2009

IBM Unveils a New Brain Simulator

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 13:20

 BY Sally Adee // November 2009

18 November 2009—Scientists and engineers at IBM’s Almaden Research Center, in San Jose, Calif., announced today at the Supercomputing Conference (SC09) in Portland, Ore., that they have created the largest brain simulation to date on a supercomputer. The number of neurons and synapses in the simulation exceed those in a cat’s brain; previous simulations have reached only the level of mouse and rat brains. Experts predict that the simulation will have profound effects in two arenas: It will lead to a better understanding of how the brain’s architecture leads to cognition, and it should inspire the design of electronics that mimic the brain’s as-yet-unmatched ability to do complex computation and learn using a small volume of hardware that consumes little power.

The cortical simulator, called C2, integrates research from the fields of computation, computer memory, communication, and neuroscience to re-create 1 billion neurons connected by 10 trillion individual synapses. C2 runs on “Dawn,” a BlueGene/P supercomputer at Lawrence Livermore National Laboratory, in Livermore, Calif.

The research was funded by the U.S. Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA), which is spending at least US $40 million to develop an electronic processor that mimics the mammalian brain’s function, size, and power consumption. The DARPA project, called Systems of Neuromorphic Adaptive Plastic Scalable Electronics, or SyNAPSE, was launched late last year and will continue until 2015 with a goal of a prototype chip simulating 10 billion neurons connected via 1 trillion synapses. The device must use 1 kilowatt or less (about what a space heater uses) and take up less than 2 liters in volume. IBM is one of three groups involved in the project. In addition to $21 million in funds for IBM, DARPA also funded HRL Labs, in Malibu, Calif., and HP Labs, in Palo Alto, Calif.

“Real brains are so impressive to computer scientists,” says Jim Olds, a neuroscientist who directs George Mason University’s Krasnow Institute. “Instead of banging our heads against Moore’s Law, why not build computers more like the brain and get them to solve problems the way the brain does?” Right now, Roadrunner, the supercomputer that comes closest to replicating a human’s ability to drive in rush-hour traffic, weighs 227 metric tons and requires a diet of about 3 megawatts. By contrast, the brain regularly handles rush-hour driving on 20 watts (comparable to the power consumption of a Nintendo Wii), and its 1.5 kilograms fit neatly into a handbag.

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18. November 2009

Chauvi gegen Chip

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 12:53

Der Mensch dringt in die Welt des Allerkleinsten vor: Bald können wir Atome manipulieren, glaubt Ulrich Walter. Bis zur künstlichen Intelligenz wäre es nur noch ein kleiner Schritt. Doch dann müssten wir den Glauben an unsere Einzigartigkeit begraben – und Robotern Menschenrechte zugestehen.

Wir beginnen nach und nach, mit modernen Techniken die extrem kleine Welt auf atomaren Nanometer-Skalen zu verändern. Diese Nanomanipulation wird unser tägliches Leben gravierend verändern.

Die Natur nutzt die atomare Nanowelt als ultimativen Informationsspreicher. Und auch wir können diese Speichermöglichkeit anzapfen, um Intelligenz und Bewußtsein künstlich zu schaffen. Unsere Gene sind nichts anderes als der Massenspeicher unserer Körperzellen. Gelingt es uns, diesen Code des Lebens auf atomarer Ebene zu manipulieren, dann können wir alle Eigenschaften tierischen und menschlichen Lebens bestimmen. Die ersten Schritte sind gemacht: Klonschaf Dolly war der spektakuläre Beginn einer Entwicklung, die mit geklonten Menschen enden könnte. Oder mit der Manipulation von Eigenschaften. Wer würde nicht gerne Kinder haben, die so schlau sind wie Einstein. Oder die einfach nur schön sind?

Die Herausforderung, der sich die Menschheit in diesem Jahrhundert stellen wird, lautet nicht, wie solche Genmanipulationen gezielt durchgeführt werden – das wissen wir bereits. Wichtig ist, wie wir damit umgehen werden.

Die Fortschritte der Gentechnik sind schneller als die der Ethik

Dürfen Kinder – wie bereits geschehen – nur zu dem Zweck gezeugt werden, um mit ihren Körperzellen den Blutkrebs ihres älteren Geschwisters zu heilen? Dürfen gehörlose oder blinde Eltern darauf bestehen, durch genetische Veränderung ebenfalls gehörlose oder blinde Kinder zu zeugen? Dürfen wir menschliche Zellen im Reagenzglas züchten, um andere Menschen damit zu heilen?

Dies sind ethische Fragen, die unsere Gesellschaft in diesem Jahrhundert herausfordern wird und auf die wir Antworten werden geben müssen.

Diese neuen Techniken der Genmanipulation werden nicht nur die Möglichkeiten der Medizin ändern, sondern uns selbst, unsere Sicht der Welt und welche Rolle das menschliche Individuum darin spielt.

Um diese Fragen zu beantworten, haben wir nicht mehr viel Zeit, denn die ersten Pflöcke der Genmanipulation sind geschlagen. Gentomaten, neue Medikamente, pränatale Diagnostik stecken die Areale unseres Umgangs mit dem Leben schneller ab, als wir uns über die Konsequenzen im Klaren werden. Und ist der Geist der menschlichen Genmanipulation einmal aus der Flasche, lässt er sich nur schwer bändigen oder gar wieder verkorken.

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13. November 2009

Fahrstuhl zum Weltraum

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Über den Transhumanismus zur „posthumanen Gesellschaft“?

Gespeichert unter: Presse — Schlagworte: — berndvo @ 12:38

Von Nina Hager

 

Schon der englische Science-Fiction-Autor H. G. Wells spekulierte, beeinflusst und beeindruckt durch Charles Darwins „Entstehung der Arten“, vor über 100 Jahren über die Zukunft des Menschen. Nach Wells hofften viele Autoren, „dass sich der Mensch biologisch zum Homo Superior vervollkommne, langlebiger werde, dass der Intellekt anwachse oder sich telepathische Fähigkeiten herausbildeten oder sie fürchteten eine Verschlechterung des menschlichen Erbmaterials“.(1) In jener Zeit konnten sie beispielsweise auch noch an Vorstellungen von Francis Galton anknüpfen, der in seiner „Eugenik“ (Galton nutzte 1883 als erster diesen Begriff), in Anlehnung an Erfahrungen aus der Tierzucht, aufgrund seiner enthusiastischen Auslegung der Darwinschen Selektionstheorie – und völlig überzogen – die Möglichkeit einer „Veredelung“ und „Höherentwicklung der Menschheit“ in Betracht zog.

Sehr bald wurden solche und ähnliche Vorstellungen im Herrschaftsinteresse des Kapitals genutzt und oft für antihumane Ziele missbraucht. Barbarische, mörderische Folgen hatte die Anwendung der faschistischen Rassentheorie.

Heute gibt es wieder Leute, die sich unter Berufung auf die Erkenntnisse und Entwicklungen der Wissenschaft vehement für eine „Verbesserung und Höherentwicklung“ des Menschen (und damit scheinbar auch der Gesellschaft) mit Hilfe der Biologie bzw. Gentechnik einsetzen. Da aber Wissenschaft und Technik seit der Mitte der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts auch auf anderen Gebieten entscheidend weiterentwickelt wurden, sind die „Heilserwartungen“ bei einer Reihe von Leuten heute nicht mehr nur auf Gebiete der Biologie beschränkt. Die Hoffnung wird in neue Technologien gesetzt: in Nanotechnologie, in Gen- und Biotechnologie, in die Biogerontologie, in die Kryonik, in die Kognitionswissenschaft, in die neuen Informationstechnologien, in die Entwicklung künstlicher Intelligenz und andere.

Eine Reihe von ihnen organisieren sich heute in „transhumanistischen“‘ Kreisen.

Schauen wir uns einmal an, was sich dahinter verbirgt.

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7. November 2009

A New Kind of Science – Stephen Wolfram

Gespeichert unter: Video — Schlagworte: — berndvo @ 13:15
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